Dipl.-Kauffrau
Marianne Kofahl
Unternehmensberatung
Ehrenberger Str. 16
58332 Schwelm
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Sie kennen die Stärken Ihrer Firma – aber
Ein gutes Controlling-Instrumentarium hilft Ihnen, diese Fragen richtig zu beantworten.
Eine Firma verkauft 3 Produkte. Da eines davon als Verlustbringer eingestuft wird, nimmt man es aus dem Verkaufsprogramm. Am Jahresende zeigt sich zur Überraschung der Firmenleitung, dass das Firmenergebnis weiter abgesunken ist.
Wie konnte das passieren? Eine Ermittlung der relevanten Kosten und Erlöse ergibt, dass dieses Produkt noch einen entscheidenden Beitrag zur Deckung der Fixkosten dieser Firma geleistet hat. Durch Einstellung des Produktes konnten diese Fixkosten jedoch nicht abgebaut werden.
Ihre Maschinenkapazitäten sind (glücklicherweise) mit der Herstellung zweier unterschiedlicher Produkte nahezu ausgelastet. Da erhalten Sie zwei zusätzliche Aufträge, die allerdings beide kurzfristig – zu unterschiedlichen Verkaufspreisen, mit unterschiedlichen Kosten und unterschiedlich langer Maschinenlaufzeit – zu liefern wären. Nur ein Auftrag ist mit der vorhandenen Kapazität zu fertigen.
Vorausgesetzt, Sie machen Ihre Entscheidung nicht von anderen Gesichtspunkten abhängig (wie z. B.: an Z. muss ich in jedem Fall liefern, vielleicht komme ich mit dieser Firma dann auch später ins Geschäft), wie entscheiden Sie? Produzieren den Auftrag, der den höheren Preis erzielt? Oder den, der schneller fertig ist? Oder den, der mit den niedrigeren Kosten herzustellen ist? Oder in jedem Fall beide, aber unter welchen Bedingungen?
So prüfen Sie vielleicht, ob es sinnvoll ist, einen Auftrag in einer Zusatzschicht am Wochenende zu produzieren, aber unter welchen Bedingungen? Und lohnt sich das wegen der dann entstehenden Zusatzkosten wirklich? In jedem Fall benötigen Sie alle relevanten Daten, um jetzt diejenige Entscheidung treffen zu können, die Ihr Ergebnis tatsächlich positiv beeinflusst.